DS Hohentwiel 1.0.0

Museumsschiff Hohentwiel - Dampfschiff auf dem Bodensee

Museumsdampfschiff "Hohentwiel".

Im Jahr 1984 erwarb der Verein Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V. den in einem äußerst desolaten Zustand befindlichen Dampfer. Der Verein erreichte durch Spenden und den Einsatz zahlreicher Vereinsmitglieder und freiwilliger Helfer, die Hohentwiel wieder in den Zustand von 1913 zu versetzen, wobei modernste Technik und historisches Material vereint wurden. Die erneute Jungfernfahrt war am 17. Mai 1990.[4]

Eigentümer des Schiffes ist der Verein Internationales Bodensee-Schifffahrtsmuseum e.V. mit Sitz in Bregenz. Er hat knapp 2.000 Mitglieder aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Vereinsziel ist der Erhalt der Hohentwiel, durch Instandhaltung und Versicherung.

Betreiber und Inhaber der Konzession für den Betrieb des Schiffs ist die Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft m.b.H (HSG), an der der Verein zu 25 % und die Gemeinde Hard als Heimathafen zu 75 % beteiligt sind. Die HSG ist für den Betrieb und die Bewirtschaftung des Schiffes zuständig und zahlt Miete an das Internationale Bodensee-Schifffahrtsmuseum e. V.

Seit dem 17. Mai 1990 ist das Dampfschiff Hohentwiel, vom neuen Heimathafen Hard (Österreich) aus (Lage), wieder im Einsatz auf dem Bodensee. Hard liegt vier Kilometer südwestlich von Bregenz an der L 202 Richtung St. Margareten. Das Schiff liegt ab der Ortsmitte von Hard in der Hafenstraße 15 (der verlängerten Kohlplatzstraße) und hat einen eigenen Anlegesteg. In den Räumen unter Deck sind etwa 170 Sitzplätze, auf Deck im Freien unter Sonnensegeln etwa 130 Plätze verfügbar. Sie wird allerdings nicht mehr wie von 1913 bis 1962 mit Steinkohle befeuert, sondern seit 1990 zugunsten der Umwelt und der Wirtschaftlichkeit mit schwefelarmen leichtem Heizöl.

Bei kleinen und großen Rundfahrten ab verschiedenen Bodenseehäfen, bei speziellen Themenfahrten mit Programm und auch bei reinen Charterfahrten kann man heute die Fahrt mit dem letzten Schaufelraddampfer des Bodensees erleben. Die Platzverhältnisse sind großzügig, weil die Zahl der Fahrgäste gewöhnlich auf die Hälfte der zulässigen Passagiere beschränkt ist. Statt der höchstmöglichen Geschwindigkeit wird eine wesentlich geringere von nur etwa fünf bis sechs Knoten (10 km/h) gefahren, was eine gute Aussicht auf das nahe Ufer gewährt. Die meisten Fahrten werden von Mai bis September angeboten; von November bis März ruht der Verkehr.


Länge: 56,84m; Breite: 13,16m, Tiefgang: max. 1,6m; Maschine: 2-Zyl.-Verbunddampfmaschine; Maschinenleistug: 950 PS, Höchstgeschwindigkeit: 16,7 kn (31 km/h)

  • Guten Abend. Ich wünsche allen ein frohes Osterfest. Bleibt gesund und passt gut auf euch auf.


    Liebe Grüße, Gerhard